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Apr 27

Wintereinbruch erfordert Schutzmaßnahmen für Pflanzen

Foto: pixabay

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Bodenfrost und Schnee im April: Der ungemütliche Frühling wird noch eine Weile anhalten.

Polare Luft sorgt dafür, dass einen Monat nach Frühlingsbeginn in einigen Regionen Deutschlands der Winter zurückgekehrt ist. Schnee- und Graupelschauer sowie Temperaturen um den Gefrierpunkt prägen das Wetter Ende April.

Was Sonnenhungrige lediglich ärgert, kann für Pflanzenzüchter und Landwirte katastrophal sein. Es gibt allerdings Möglichkeiten, Pflanzen vor Frostschäden zu schützen. Mithilfe der sogenannten Frostschutzberegnung etwa werden die Pflanzen mit feinen Wassertröpfchen

besprüht und durch die entstehende Kristallisationswärme vor Kälte geschützt. Die Methode findet zum Beispiel bei Obstbäumen, Weinreben und Erdbeeren aber auch bei Frühkartoffeln Anwendung.

Rauch gegen Morgensonne

Während Winzer bis vor einigen Jahren versuchten, die Weinreben mit brennenden Fässern zu wärmen, setzt man heute auf Hubschrauber, die mit den Rotorblättern die Wärme nach unten drücken sollen. Diese Fässer, auch als Frostkerzen bezeichnet, wurden nach und nach abgeschafft, weil sie viel Rauch entwickelten. In Österreich versucht man aber wieder bewusst, den Frost mit Rauch zu bekämpfen. Dieser soll die jungen Triebe, die nachts dem Frost ausgesetzt sind, vor der Wärme der Morgensonne schützen. Denn wenn die Pflanzen durch diese zu schnell aufgeheizt werden, platzen die Zellen. Triebe und junge Blätter können dann absterben.

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