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Feb 28

Wie Mais das Klima beeinflusst

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft der USA sorgt in manchen Regionen für ungewöhnliches Klima.

mais

Foto: pixabay

Klimawandel, Treibhauseffekt: Die ganze Erde erwärmt sich fortschreitend mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Während in der Arktis und der Antarktis die Temperaturen schneller steigen, erwärmen sich die tropischen Regionen langsamer. Doch eine Gegend erwärmt sich gar nicht, die Temperaturen gehen sogar zurück: Im Mittleren Westen und im Nordwesten der USA ist die Durchschnittstemperatur in den vergangenen Jahrzehnten um ein Grad Celsius zurückgegangen, während die Niederschläge um 35 Prozent zugenommen haben.

Maisblätter machen das Wetter in Regionen der USA

Wie das Wissenschaftsportal spektrum.de berichtet, haben Wissenschaflter des Massachusetts Institute of Technology den Grund für dieses Phänomen herausgefunden: Der Strukturwandel in der Landwirtschaft der Region. Während die Gegend traditionell immer von Viehzucht geprägt war, erfuhr der Maisanbau einen erheblichen Aufschwung. Heute werden 400 Prozent mehr angebaut als noch vor 50 Jahren.

Die großen Blätter der Maispflanzen verdunsten sehr viel Wasser. Dieses kondensiert und wird zu Regen. Dieser Vorgang hat gleichzeitig eine kühlende Wirkung. Die Forscher haben festgestellt, dass sich die Region ohne diesen Einfluss ebenfalls erwärmen würde. Im Osten Chinas ist das Phänomen ebenfalls zu beobachten.

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