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Jan 01

Wetterphänomen bringt Wintereinbruch

Für Januar haben Meteorologen Kaltluft vorausgesagt. Verantwortlich ist ein Wetterphänomen – die sogenannte Rossby-Welle.

wetterphänomen

Foto: pixabay (Symbolbild)

Wie so oft, hatten wir im Flachland keine weißen Weihnachten. Meteorologen erwarten erst Mitte Januar großflächig Schneefall. Wie weather.com berichtet, sorgt dafür die sogenannte Rossby-Welle. Bei dem Wetterphänomen handelt es sich um eine planetare Druckwelle, die sich langsam von Grönland aus über Alaska und Sibirien in Richtung Mitteleuropa bewegt – von Osten nach Westen. Sie startete bereits im November.

Wetterphänomen drängt warme Luft ab

Für das milde Wetter im Dezember sorgte eine Westwindwetterlage. Da die Rossby-Welle im Dezember noch zu weit östlich war, konnte sie den Jetstream, der das Azorenhoch nach Europa bringt, nicht blockieren. Polarluft konnte sich so nicht durchsetzen. Erst für Januar rechnen Experten damit, dass die Druckwelle so weit westlich ist, dass sich die arktische Luft in Mitteleuropa durchsetzen kann.

So funktioniert die Rossby-Welle

Wie die Rossby-Welle genau funktioniert, erklärt ein Experte von weather.com im Video.

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