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Jan 16

Sturmflut: Warnung vor Steilküstenabbrüchen

An der Küste der Ostsee kam es dieses Jahr schon zweimal zu einer Sturmflut. Der zuständige Agrarminister Till Backhaus warnt vor Steilküstenabbrüchen, beruhigt aber gleichzeitig.

Sturmflut

Foto: pixabay (Symbolbild)

Für die Regionen und Hotels an der Ostsee ist der Tourismus wichtig. Doch auch die Landwirtschaft ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Sturmfluten häufen sich. Können sie für Touristen und Einheimische zur Gefahr werden? Der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, sagt: „Auch von der zweiten Sturmflut diesen Jahres geht keine Gefahr für die durch die Küstenschutzanlagen gesicherten Ortschaften des Landes aus”. Er machte sich in Rostock-Warnemünde ein Bild von der Situation.

Sandablagerungen durch Sturmflut hält Wellen ab

Die Dünenabtragungen der Sturmflut vom 2. Januar haben den Strand und Vorstrandbereich mit Sand aufgefüllt. Dadurch wird die Energie der Wellen bereits vor Erreichen des Dünenfußes abgebaut. Da zudem die Wasserstände geringer sind, wird es höchstens lokal zu weiteren geringen Dünenabtragungen kommen. “An den Steilufern sind erneute Abbrüche möglich”, sagt Backhaus. Von Spaziergängen in diesen sensiblen Bereichen rät er daher dringend ab.

Die Höchstwasserstände haben sich nach aktuellem Stand eingependelt. Die Behörden beobachten die Entwicklung und arbeiten an weiteren Schutzmaßnahmen.

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