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Mrz 21

Waldklimafonds: Lehrer sind jetzt “Klimakönner”

Bundesweite Fortbildungsveranstaltungen sensibilisierten Pädagogen für das Thema “Wald und Klima”.

Foto: pixabay

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Experten wissen: Der Wald ist gut fürs Klima. Er speichert CO2, mindert so den Treibhauseffekt und erhält die Biodiversität. Der Wald passt sich aber auch dem Klimawandel an. Im Projekt „Motivationswerkstatt Wald und Klima – Pädagogische Module für den Klimaschutz durch Wald und Holz“ wurden Lehrerinnen und Lehrer für das Thema sensibilisiert. Auch Erzieherinnen und Erzieher in Kitas haben teilgenommen. Die bundesweiten Fortbildungsveranstaltungen wurden vom Waldklimafonds getragen und von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) durchgeführt. Projektträger ist das Bundeslandwirtschaftsministerium. Die Abschlussveranstaltung findet als Fachtagung „Wald Klima Bildung“ am 26. und 27. März in Würzburg statt.

„Durch den Waldklimafonds ist ein Instrument geschaffen worden, um der Gesellschaft die große Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz deutlich zu machen”, sagte SDW-Bundesgeschäftsführer Christoph Rullmann. Die Nutzung von Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft sei wichtig für den Klimaschutz, so Rullmann. Wald und Klima über Angebote für die Bildungslandschaft zu stärken, sieht er als kontinuierliche Aufgabe des Waldklimafonds.

Pädagogen interessiert

Die Nachfrage nach den Fortbildungsveranstaltungen war groß. „Ich habe Akteure der Umweltbildung kennengelernt, Erfahrungen zum Thema Wald und Klima ausgetauscht und traue mir jetzt zu, das Thema in meiner Kita anzugehen“, freut sich eine teilnehmende Erzieherin. Im Projekt ist ein breites Spektrum an Bildungsmaterialien entstanden, das die Themen adressatengerecht aufbereitet. Neben klassischen Lerneinheiten und Arbeitsaufträgen für die Schule gibt es Anregungen für Projekttage im Wald und eine sogenannte Klimakönner-App.

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