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Mrz 23

Während der Morgentoilette schon das ganze Wetter im Blick

Foto: obs/AXA Konzern AG (Symbolbild)

Foto: obs/AXA Konzern AG (Symbolbild)

Google-Ingenieur baut sich einen Multimedia-Badspiegel.

Wer kennt es nicht? Verschlafen begibt man sich morgens ins Badezimmer, um zu retten, was noch zu retten ist. Kurz duschen, Creme auftragen und Zähneputzen. Bereits zu diesem Zeitpunkt kreisen die Gedanken bereits um das, was man zu tun hat oder tun möchte. Entscheidende Frage: Wie ist das Wetter, was ziehe ich an? Das Fenster ist vom Duschen noch beschlagen, das Smartphone liegt noch auf dem Nachtschränkchen.

Foto: Twitter/Max Braun

Foto: Twitter/Max Braun

Google-Entwickler Max Braun hat die Lösung erfunden. „Ich habe etwas gebaut“ twitterte er mit einem Link zu seinem Artikel im US-amerikanischen Blogforum medium.com, in dem er seinen „Smart Mirror“ vorstellt. Auf dem „smarten Spiegel“, der über WLAN mit dem Internet verbunden ist, sieht man auf den ersten Blick sofort die aktuelle Wetterlage, wie Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit und ob es bewölkt ist oder man beim Verlassen des Hauses mit strahlendem Sonnenschein rechnen kann. Aber auch die Uhrzeit, die vor dem Weg zur Arbeit eine große Rolle spielt, ist plakativ sichtbar – für alle sehr Verschlafenen neben dem Datum auch der Wochentag. Einen kleinen Nachrichtenticker gibt es ebenfalls. Der „Smart Mirror“ läuft unter dem Betriebssystem Android.

Weitere Ideen wären noch der Fahrplan der Buslinie vor dem Haus oder Staudaten für alle, die mit dem Auto zu Arbeit fahren. Das zu implementieren, dürfte für Max Braun kein größeres Problem darstellen. War der Kalifornier doch schon an der Entwicklung der „smarten“ Brille Google Glass beteiligt. Wann der digitale Spiegel in Serie geht, ist noch nicht bekannt.

 

Michi Jo Standl

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