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Mai 25

Tornado-Alarm in Deutschland

Foto: pixabay (Symbolbild)

Foto: pixabay (Symbolbild)

Unwetter zogen vom Westen in den Osten.

Nach dem ersten richtig schönen Frühlingswochenende hat der Grillspaß vorerst ein Ende. In Teilen Deutschland ist Sturm angesagt. Anfang der Woche fegte ein Tornado über Ostwestfalen.

Im Landkreis Minden-Lübecke waren die Feuerwehren im Dauereinsatz. Dächer wurden abgedeckt, Bäume sind umgeknickt. Eine Windkraftanlage wurde von den Böen regelrecht zerlegt. Das Unwetter brachte auch Hagel und Gewitter mit sich. Ein Rollerfahrer wurde verletzt, als er über einen herausgespülten Gullideckel stürzte.

Am Montagabend hat das Unwetter im Westen nachgelassen. Dafür hat die Unwetterzentrale am Dienstag Warnungen für Teile Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns herausgegeben. Aber auch hier hat sich das Wetter derzeit wieder beruhigt. Da die Wettersituationen in den nächsten zwei Wochen wechselhaft ausfallen, könnte es erneut zu Unwettern kommen. Aktuelle Warnungen bestehen noch für die Spitze Dänemarks, die skandinavischen Ostseeküsten und Ostösterreich.

Tornados und Wirbelstürme entstehen bei großen Temperaturunterschieden. Die warme Luft sorgt für eine rotierende Bewegung in einer Wolke. Der Unterdruck im Zentrum des Tornados erzeugt dann den gefährlich Sog.

Wer die Entwicklung von Unwettern beobachten will, kann dies auf der Internetseite der Unwetterzentrale tun.

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