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Okt 30

Sturmtief Christian: Wer zahlt die Schäden?

Foto: fotolia.com

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In den vergangenen Tagen erreichten uns Horrorbilder aus dem Norden der Bundesrepublik über die Medien. Das Tief, das Meteorologen lapidar „Christian“ tauften, brachte die heftigsten Stürme seit 14 Jahren nach Deutschland. Die Nordfriesen sind Sturm gewohnt, doch was da über die Küstenregionen fegte, bereitete sogar den wetterresistenten Nordlichtern Angst. Auf der

Ferieninsel Sylt wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 157 km/h gemessen.

Das Unwetter machte sogar vor dem Landesinneren nicht halt. Es forderte in Nord- und Westdeutschland insgesamt sieben Todesopfer, abgesehen von den enormen wirtschaftlichen Schäden. Bahn- und Flugbetrieb kamen in weiten Regionen zum Erliegen, die Stadt Hamburg rief am Montag sogar den Ausnahmezustand aus.

Was bezahlen die Versicherungen?

Das Unwetter hinterließ demolierte Autos, abgedeckte Dächer, quer im Garten liegende Bäume. Nach ersten Schätzungen ist von Millionenschäden die Rede. Schäden im Haus übernimmt die Hausratversicherung. Zu den abgedeckten Schadensfällen zählen aber auch am Haus außen montierte Dinge, wie zum Beispiel Satellitenschüsseln. Für Schäden im Garten tritt im Regelfall die Wohngebäudeversicherung ein.

Für Schäden am Auto durch beispielsweise herumfliegende Dachziegel übernimmt die Schäden die Kaskoversicherung. Nicht haftbar gemacht werden kann der Hausbesitzer, vor dessen Gebäude man geparkt hat.

Im Falle von Bahnverspätungen treten die üblichen Erstattungsrichtlinien der Deutschen Bundesbahn in Kraft, obwohl es sich bei Sturm um „Höhere Gewalt“ handelt.

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