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Jun 08

Sommerhitze: Betriebe sind für Wohlbefinden der Mitarbeiter verantwortlich

Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, der Sommer kommt bestimmt. Gearbeitet werden muss trotzdem.

Nach dem Arbeitsschutzgesetz und der Arbeitsstättenverordnung müssen Firmen bei sommerlicher Schwüle für angenehme Temperaturen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter sorgen. Das kommt letztendlich auch dem Unternehmen selbst zugute, denn bei großer Hitze sinkt die Leistungsfähigkeit.

Ab 26 Grad Celsius Raumtemperatur sollten, spätestens aber ab 30 Grad müssen Vorkehrungen getroffen werden. Denn wenn das Thermometer diese Marke erreicht habe, gelte ein Raum als zur Arbeit gänzlich ungeeignet, erklärt ein Experte der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Landwirtschaft ausgenommen
Unter diesem kritischen Wert jedoch können bereits lockere Kleidung und ausreichend Flüssigkeit Linderung verschaffen. Wenn es sich um einen sogenannten Hitzearbeitsplatz wie etwa eine Baustelle handelt, ist der Arbeitgeber sogar verpflichtet, ausreichend Getränke zur Verfügung zu stellen. In diesen Fällen müssen Chefs ihre Mitarbeiter auch informieren, wie sie sich vor Hitze und den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne schützen können. Für das Arbeiten in Transportmitteln, wie LKW, gilt diese Regelung nicht. Ausgenommen von den in der Arbeitsstättenverordnung festgelegten Hitzeregelungen für Außenarbeiten sind übrigens auch landwirtschaftliche Betriebe.

Die BAuA hat ein Faltblatt mit dem Titel „Sommerhitze im Büro“ aufgelegt, in dem man viele Informationen findet.

Foto: Günter Kortmann/LWK NRW

Foto: Günter Kortmann/LWK NRW

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