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Mai 18

Sommer ist Radlzeit: Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet

Foto: ADAC

Foto: ADAC

Jetzt sollen die Temperaturen endlich steigen, das treibt Große wie Kleine wieder nach draußen. Eltern sollten ihre Kinder rechtzeitig auf die Gefahren aufmerksam machen.

In den nächsten Tagen soll es wärmer werden und auch das Wetter an Frühling erinnern. In gut einem Monat ist bereits Sommerbeginn. Endlich raus, die Sonne genießen, gemütlich im Biergarten sitzen oder sich sportlich betätigen, zum Beispiel Radfahren. Kinder können ebenfalls das Fahrrad für den Schulweg nutzen. Doch sie sind im Straßenverkehr besonders gefährdet.

Laut Statistischem Bundesamt verunglücken Kinder zwischen 10 und 14 Jahren am häufigsten mit ihrem Fahrrad. Zu empfehlen ist daher eine Fahrradausbildung. Aber auch wenn diese praxisnah aufgebaut sei, reiche sie nach Ansicht des ADAC nicht aus, um den Nachwuchs auf den Straßenverkehr vorzubereiten. Eltern sollten demnach ihre Kinder weiterhin auf die Gefahren des Schulwegs aufmerksam machen und sie gezielt fördern, wenn Schwächen erkannt werden.

Der ADAC empfiehlt auch, körperliche und motorische Mängel, welche gerade bei Zehnjährigen immer häufiger auftreten, durch viel Bewegung zu kompensieren. Denn diese können gefährlich sein, zum Beispiel beim Blick zur Seite während eines Spurwechsels. Eine wichtige Voraussetzung für einen sicheren Schulweg sind auch abgestimmte, verbindliche Schulwegpläne. Den Eltern geben sie wichtige Empfehlungen zur Wahl des Schulwegs.

Mit seiner Verkehrsinitiative „Für einen sicheren Schulweg!“ will der ADAC in diesem Jahr einen Beitrag leisten, die Unfallzahlen bei Kindern zu senken. Ziel der Initiative ist es, Eltern und Kinder über die besonderen Risiken im Straßenverkehr zu informieren und aufzuzeigen, wie eine sichere Mobilität gewährleistet werden kann.

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