«

»

Mai 24

Rukwied: „Klimawandel erfordert mehr Risikoabsicherung“

Bauernpräsident Joachim Rukwied rät Landwirten und Winzern zu aktivem Risikomanagement.

Fotos: DWI, DBV; Composing

Fotos: DWI, DBV; Composing

Angesichts der durch den Klimawandel vermehrten Extremwetterereignisse hat DBV-Präsident Joachim Rukwied Landwirte dazu aufgerufen, sich aktiv mit Risikomanagement zu beschäftigen.

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Weinbauverbandes in Karlsruhe sagte er: „Die extreme Witterung in diesem Frühjahr mit erheblichen Frostschäden bei den Sonderkulturen hat erneut gezeigt, dass der Klimawandel und die Zunahme von Extremwetterereignissen ein wirksameres und besseres Risikomanagement erfordern.“

Um das Risiko für die Betriebe zu reduzieren, seien Instrumente wie steuerliche Risikorückstellungen, Versicherungslösungen und Investitionsförderung für Frostberegnung zu implementieren, so Rukwied. Darüber hinaus seien für stark betroffene Betriebe Entschädigungszahlungen erforderlich, sagte der Bauernpräsident.

Er unterstrich erneut seinen Vorschlag, auch Investitionen für Anlagen zur Frostschutzberegnung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zu fördern: „Nach den Erfahrungen dieses Jahres ist die Frostschutzberegnung die wirksamste der ergreifbaren Schutzmaßnahmen.“

Die Frostnächte im April hatten im Wein- und Obstbau in einigen Regionen zu Schäden mit existenzgefährdenden Auswirkungen geführt. Besonders stark betroffen waren Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In Baden-Württemberg wurde die Situation als „Naturkatastrophe“ eingestuft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.