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Feb 20

Pflanzen: Probleme durch frühlingshafte Temperaturen

Die Menschen genießen in ganz Deutschland die warmen Temperaturen. Doch für Pflanzen kann der vorzeitige Frühling zum Problem werden.

pflanzen

Foto: pixabay (Symbolbild)

Nach dem extremen Winter von 2018 auf 2019 freut man sich, dass es jetzt wärmer ist. Bereits Mitte Februar steigen die Temperaturen bis 15 Grad Celsius, in manchen Regionen tageweise sogar bis 20 Grad. Verantwortlich für das sonnige Wetter sind sowohl das Hoch “Dorit” als auch das Tief “Werner”. Die Pflanzen könnten bald in voller Blüte stehen.

Februar ist viel zu warm

Der Einfluss der südwestlichen Strömung beschert uns die warmen Temperaturen. “Dorit” verabschiedet sich zwar dieser Tage, geht aber nahtlos in das Hoch “Erika” über. Es bleibt also warm. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) liegen die derzeitigen Temperaturen weit über dem Monatsmittel. Dieses liegt im Februar bei zwei bis drei Grad.

Pflanzen könnten erfrieren

Für Pflanzen könnte der vorzeitige Frühling allerdings zum Problem werden. Wenn sich zweistellige Temperaturen in den nächsten Tagen und Wochen einpendeln, werden Pflanzen die volle Blüte entwickeln. Das Wetter ist etwa vier bis sechs Wochen voraus. „Sollte es dann aber im März oder April zu einem Kaltlufteinbruch kommen, würde das fatale Folgen für die Natur haben. Die Blüten würden erfrieren”, warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung im Interview mit merkur.de.

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