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Jul 22

Neuer Satellit warnt vor Wetterextremen

Start der der Ariane-5 mit dem Satelliten MSG-4. Foto: ESA/CNES/ARIANESPACE-Optique Video du CSG, S. Martin

Start der der Ariane-5 mit dem Satelliten MSG-4. Foto: ESA/CNES/ARIANESPACE-Optique Video du CSG, S. Martin

Der Wettersatellit MSG-4 wird künftig alle 15 Minuten wichtige Daten zur Erde senden.

Vergangenen Mittwoch pünktlich um 23:42 Uhr mitteleuropäischer Zeit hat von Europas Raumflughafen in Kourou, Französisch-Guayana, die Ariane-5-Trägerrakete mit dem neuen Meteosat-Wettersatelliten MSG-4 in den Weltraum abgehoben. Aufgabe des Satelliten ist es, neben Wetterbeobachtungen in hoher Qualität auch rasch vor Wetterextremen zu warnen. Frühwarnungen seien für die Sicherheit der europäischen Bürger unerlässlich, sagte der neue ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner anlässlich des Starts.

Gut 40 Minuten nach dem Start fand in der geplanten Übergangsbahn die Abtrennung des MSG-4 von der Trägerrakete statt. Derzeit wird der Satellit von seinem Antriebssystem in die endgültige Umlaufbahn etwa 36.000 Kilometer über dem Äquator eingebracht, in der seine Geschwindigkeit genau der Erdrotation entspricht. Bis kommendes Wochenende soll diese Phase abgeschlossen sein.

Das aus zwei Satelliten bestehende MSG-System stellt alle 15 Minuten aktuelle Wetterinformationen für Europa und Afrika sowie alle fünf Minuten einen Ausschnitt von Europa, sogenannte Rapid-Scan-Aufnahmen, bereit.

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