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Okt 01

Naturkatastrophen: Deutschland eines der sichersten Länder

Waldbrände, Überschwemmungen, Orkane, Erdbeben – die Menschheit ist der Gewalt der Natur ausgesetzt. Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde haben immer noch die Oberhand und das wird auch immer so bleiben. Manche Regionen trifft es stärker, mit manchen Teilen der Welt hat die Natur ein „Einsehen“. Der vom Bündnis „Entwicklung hilft“ in Zusammenarbeit mit der United Nations Universität Bonn erstellte Weltrisikobericht 2014 bezieht das Risiko für die Bevölkerung von 171 Ländern ein.

Trügerische Ruhe: Vanuatu ist, was Naturkatastrophen betrifft, das unsicherste Land der Welt. Foto: Phillip Capper
Trügerische Ruhe: Vanuatu ist, was Naturkatastrophen betrifft, das unsicherste Land der Welt. Foto: Phillip Capper

Als gefährdetstes Land ist auf Platz eins die südpazifische Inselrepublik Vanuatu zu finden, gefolgt von den Philippinen und Tonga. In diesen Ländern lässt zum Beispiel der vehemente Anstieg des Meeresspiegels das Risiko steigen. In die Berechnungen werden aber nicht nur die drohenden Naturgewalten selbst miteinbezogen, sondern die gesellschaftlichen Zustände. Die USA beispielsweise zählen auch zu den gefährdeten Ländern: Die Westküste ist ständig von Erdbeben bedroht, die Ostküste von Wirbelstürmen. Sie kann aber als reiches Land besser für den Fall des Falles vorsorgen.

Trotz wiederkehrender Katastrophen wie Waldbrände in Griechenland und Überflutungen in Deutschland ist Europa eine „Insel der Seligen“, wenn man den Vergleich zu anderen Kontinenten zieht. Innerhalb der Europäischen Union ist die Niederlande das gefährdetste Land (Platz 51). Deutschland gehört mit Rang 147 von 171 berücksichtigten Ländern zu den sichersten Ländern der Welt, gefolgt von der Mongolei und Dänemark. Am allerwenigsten gefährdet sind laut des Weltrisikoberichtes Saudi-Arabien, Malta und Katar.

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