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Mrz 30

Klimawandel verändert Geschmack von Wein

Foto: DWI (Symbolbild)

Foto: DWI (Symbolbild)

US-Forscher werteten Daten aus 400 Jahren Weinanbau aus.

Der Klimawandel ist seit Jahren in aller Munde. Vorallem Nachteile für die Erde werden veröffentlicht. Doch offenbar hat die Erwärmung auch Vorteile, zumindest aus Sicht von Weingenießern. Denn Forscher der Harvard University haben in einer Studie herausgefunden, dass die höheren Temperaturen Einfluss auf den Geschmack von französischen Weinen haben. Aus Sicht von Weinkennern geschieht dies nicht zum Nachteil der edlen Tropfen.

Waren es im Laufe der Jahrhunderte immer die Trockenperioden am Ende der Wachstumphasen, erlaubten die Trauben durch die höheren Temperaturen eine frühere und gute Ernte, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Climate Change“.

Die Untersuchung stützt sich auf Daten aus den Jahren 1600 bis 2007 aus Frankreich und der Schweiz. Beim Vergleich mit der Trockenheit des Bodens kam zum Vorschein, dass seit 1980 um durchschnittlich zehn Tage früher geerntet werden kann als vorher. Das Jahr 1980 gilt als Wendepunkt in der Entwicklung des Klimas auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die schnellere Reife wirkt sich laut den Autoren der Studie auf die Qualität der Weine aus.

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