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Nov 27

Klimawandel: Meerestemperaturen sorgen für Schneechaos in Österreich

Die heftigen Schneefälle in Österreich und die Überschwemmungen in Venedig haben die gleiche Ursache: Das Mittelmeer ist zu warm, eine Folge des Klimawandels.

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Foto: pixabay (Symbolbild)

In Österreich und Südtirol kam es vor gut einer Woche zu einem plötzlichen und heftigen Wintereinbruch. Hangrutsche zerstörten Häuser, ganze Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Es gab einen Toten und mehrere Verletzte. Inzwischen hat sich die Lage entspannt, Experten warnen aber vor weiteren Steinschlägen. Das alles sind Auswirkungen des Klimawandels.

Schnee in den Alpen, Regen in Norditalien

Das Schneechaos in Österreich hat die gleiche Ursache, wie der Starkregen in Venedig, der zu dem katastrophalen Hochwasser führte: Wie orf.at berichtet, sorgt das zu warme Mittelmeer für die heftigen Wetterkapriolen. Laut der ORF-Wetterredaktion lägen die Wassertemperaturen derzeit ein bis drei Grad über den für die Jahreszeit durchschnittlichen Werten. Durch die höheren Temperaturen des Wassers nahm die Luft mehr Wasser auf. Dieses kam als Regen und Schnee auf die Erde zurück.

Mittelmeer reagiert besonders auf Klimawandel

Laut internationalen Forschern, die sich in der “Union für den Mittelmeerraum” (UFM) zusammengefunden haben, ist das Mittelmeer besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die mediterrane Erwärmung schreitet um 20 Prozent schneller voran als der globale Durchschnitt. Laut der Wissenschaftler steigen die durchschnittlichen Temperaturen bis zur Jahrhundertwende um 4 bis 5 Grad Celsius an. Das hat einen Anstieg des Meeresspiegels um mehr als einen Meter zur Folge.

 

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