«

»

Aug 29

Klimawandel: 26 Millionen für klimagerechtere Landwirtschaft

Um dem Klimawandel und dem Treibhauseffekt entgegenzuwirken, fördert das BMEL agrarspezifische Forschungsprojekte.

Foto: pixabay

Foto: pixabay

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert die Entwicklung von Maßnahmen, die Klimaschutz in der landwirtschaftlichen Praxis ermöglichen. Das Projekt ist Teil des Programms zur Innovationsförderung Forschungsvorhaben. Dem Temperaturanstieg durch den Klimawandel soll so entgegengewirkt werden

33 Forschungsprojekte mit 110 Partnern

Mit Blick auf die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens fördert das BMEL 33 praxisnahe Forschungsprojekte mit 110 Verbundpartnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung. Die Wirtschaftspartner bringen rund fünf Millionen Euro als Eigenleistung ein. Das BMEL unterstützt den Klimaschutz mit über 26 Millionen Euro. Gemeinsam stellen sich die Akteure nun in einer dreijährigen Förderperiode den unterschiedlichsten Fragestellungen und Herausforderungen zum Schutz des Klimas in der Landwirtschaft.

Vielfältige Forschungsansätze gegen den
Klimawandel

Forschungsschwerpunkte der Pflanzenproduktion sind zum Beispiel die Züchtung stickstoffeffizienterer Kulturen und die Optimierung von Anbausystemen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Zur Anpassung an den Klimawandel wollen die Forscher außerdem Strategien für einen klimafreundlichen Pflanzenschutz entwickeln. Dazu sollen Innovationen beim Anbaumanagement erarbeitet werden.

Die Projektthemen mit Bezug zum Boden reichen vom landwirtschaftlichen Moorschutz bis zu digitalen Lösungen zur Vermeidung von Bodenverdichtungen. Auch satellitengestützte Werkzeuge zur klimaoptimierten Bodenbewirtschaftung sind Thema.

Um Emissionen aus der Milchviehhaltung zu mindern, stehen Ansätze in der Fütterung und Zucht sowie agrartechnische Lösungen zur Optimierung des Wirtschaftsdüngermanagements im Mittelpunkt. Darüber hinaus sollen Fütterungsstrategien ermöglichen, die tierische Erzeugung an sich der Klimaveränderung anzupassen. Steigenden Anforderungen an das Tiergesundheitsmanagement unter wärmeren klimatischen Bedingungen soll über Monitorings- und Bekämpfungsstrategien begegnet werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.