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Jun 13

Hitze bereitet ostdeutschen Landwirten Probleme

Die Hitzewelle in Sachsen-Anhalt macht Menschen, Pflanzen und Tieren zu schaffen.

Foto: pixabay (Symbolbild)

Foto: pixabay (Symbolbild)

Vor allem die Landwirte im Osten Deutschlands haben mit der anhaltenden Hitzeperiode zu kämpfen. Beim Getreide hat bereits die Notreife eingesetzt. So bezeichnet man das vorzeitige Erhärten der Getreidekörner wegen der Unterbrechung der Stoffzufuhr. Dass Regen noch etwas bringen stellt Wolfgang Minning vom Bauernverband Mansfeld-Südharz der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) gegenüber in Frage: “Vielleicht kann er noch zu einer ordentlichen Kornfüllung führen, so dass die Bauern bei der Ernte nicht nur leeres Stroh dreschen müssen.” Als Hauptproblem sieht Minning nicht einmal die Trockenheit selbst, wie er der Zeitung erklärte. Dass es in den ersten fünf Monaten des Jahres nur 120 bis 130 Millimeter Niederschlag gebe, sei normal. Aber in Verbindung mit den hohen Temperaturen steige die Verdunstung.

Kühe geben weniger Milch

Nicht nur auf die Pflanzen hat hat das trocken heiße Wetter Einfluss, auch auf die Kühe. Wie ein Landwirt aus Sachsen-Anhalt der MZ berichtete, verkaufe er derzeit um 800 Kilogramm weniger Milch pro Tag als bei normaler Witterung. Zusätzlich zu den niedrigen Milchpreisen ist das ein weiterer Verlust. Die Hitze macht laut dem Landwirt auch mehr Arbeit. Da die Nutztiere mehr saufen, müssten die Tränken öfter gereinigt werden. Das Futtergemisch müsse häufiger gedreht werden, damit es die Frische nicht verliert, erzählte er der Zeitung.

Das Agrarwetter immer im Blick

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