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Jun 06

Deshalb ist das Unwettertief “Wilma” noch nicht vorüber

Trotz des großteils sonnigen Wetters kann es in den nächsten Tagen erneut zu heftigen Unwettern kommen.

Foto: pixabay

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Vergangene Woche kam es in weiten Teilen Deutschlands zu Überschwemmungen durch das Tief “Wilma”. Trotz des derzeit sonnigen Wetters kann aber noch nicht Entwarnung gegeben werden. Laut der interaktiven Karte der Unwetterzentrale sind vor allem für den Süden und den Südwesten Vorwarnungen  ausgegeben. In den kommenden Tagen kann es in Teilen Deutschlands erneut zu Unwettern kommen.

Wetterlage ist blockiert

Die anhaltende Unwetterlage ist auf eine “Blockade” des Tiefs “Wilma” zurückzuführen, das schon vergangene Woche für Blitz, Donner und Regen gesorgt hat. Normalerweise ist das mitteleuropäische Wetter von schell durchziehendem und wechselhaftem Westwetter geprägt. Doch “Wilma” ist durch ein Hoch über dem Nordmeer blockiert und kann nicht weiterziehen. Ein weiterer Grund für das “Verweilen” des Tiefs sind schwache Luftdruckgegensätze und kaum Höhenwinde. Das hindert die Wetterlage ebenfalls am Weiterziehen. Das letzte Mal war so eine Situation vor zwei Jahren, ebenfalls im Mai und Juni, zu beobachten. Glück im Unglück: Dieses Jahr ist das Tief nicht so stark wie 2016. Das Zentrum ist auch nicht über Deutschland, sondern über Frankreich.

Unwetterschäden digital vorbeugen

gruuna, ein Tochterunternehmen der auf landwirtschaftliches Risikomanagement spezialisierten gvf VersicherungsMakler AG, hat eine digitale Wetterstation für Landwirte entwickelt. Diese erhebt alle relevanten Wetterdaten direkt am Bestand. Über die App gruuna Wetter und die Erweiterung Premetor erhalten der Betriebsleiter und die Mitarbeiter rechtzeitig Warnmeldungen direkt auf das Smartphone. Diese beinhalten empfohlene Handlungsweisen, um Schäden durch Wettergefahren zu minimieren oder sogar zu verhindern.

 

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