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Jan 04

Das Jahr 2016 war deutlich zu warm

Das Jahr 2016 war kein Rekordjahr, allerdings war die Durchschnittstemperatur zu hoch.

sommer-hitze-thermometertherManche freuen sich über sommerliche Hitze, viele stöhnen. Tatsache ist, dass das abgelaufene Jahr aus meteorologischer Sicht viel zu warm war. Das teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Die Durchschnittstemperatur des abgelaufenen Jahres von 9,6 Grad Celsius lag 1,4 Grad über dem langjährigen Mittelwert von 8,2 Grad und war demnach zu hoch. Ein Rekordjahr war 2016 allerdings keines. 2014 und 2015 brachten mit 10,3 Grad und 9,9 Grad neue Temperaturrekorde. Am höchsten kletterte das Quecksilber vergangenes Jahr am 27. August im Saarbrücker Stadtteil Burbach mit 37,9 Grad. Die kälteste Nacht meldete Oberstdorf am 18. Januar mit minus 23,5 Grad.

Beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer fiel das Jahr durchschnittlich aus. Das geht aus der ersten Auswertung der Ergebnisse der rund 2.000 Wetterstationen hervor.

Weit überdurchschnittliche Niederschlagssummen im Januar und Februar 2016 beendeten die große Trockenheit, die 2015 vor allem im Süden und in der Mitte Deutschlands geherrscht hatte. Während Deutschland in den vorangegangenen Aprilmonaten oft mit frühsommerlichen Temperaturen verwöhnt worden war, brachte diesmal ein Kaltlufteinbruch im letzten Drittel Schnee bis ins Flachland. Ende Mai und im Juni entluden sich schwere Gewitter mit extremen Regenfällen, die örtlich zu katastrophalen Überflutungen führten.

Damit war in der ersten Jahreshälfte 2016 an zahlreichen DWD-Stationen schon mehr Niederschlag gefallen als im ganzen Jahr 2015. Dann stellte sich die Großwetterlage um: Die folgenden Monate blieben teils erheblich zu trocken, ab Juli rollten mehrere Hitzewellen heran. Der September gehört zu den drei wärmsten seit Aufzeichnungsbeginn 1881, der Oktober und November blieben zu kühl. Der Dezember verlief zwar deutlich kälter als im Jahr 2015, aber fast genauso schneearm.

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