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Jun 26

Äpfel: Europa nicht von globalem Einbruch betroffen

Während weltweit die Marktversorgung mit Äpfeln zurückgeht, ist die Lage in Europa sicher. 

äpfel

Foto: pixabay (Symbolbild)

Entgegen der globalen Entwicklung können die europäischen Apfelbetriebe in diesem Jahr auf ein gutes Ergebnis hoffen. Das berichtet das Informationsportal “Proplanta” unter Berufung auf das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA). Nach dem witterungsbedingten Ernteeinbruch 2017/2018 soll die Ernte um fast 40 Prozent auf 14 Millionen Tonnen Äpfel steigen. Im genannten Vergleichszeitraum war die Ernte laut USDA 20 Prozent auf 10 Millionen Tonnen gesunken. Die EU-Kommission schätzt das Plus etwas verhaltener ein, nämlich mit 28 Prozent. Demnach ist mit 12 Millionen Tonnen zu rechnen.

Versorgung mit Äpfeln wird global zurückgehen

Die Marktlage bei Äpfeln wird global gesehen zurückgehen. Das prognostizieren laut “Proplanta” US-amerikanische Analysten. Sie gehen davon aus, dass die weltweite Apfelerzeugung gegenüber 2017/2018 um 5,7 Millionen Tonnen auf 68,7 Millionen Tonnen sinken wird. Das wäre ein Einbruch um 7,6 Prozent und wäre das geringste Niveau seit acht Jahren.

Wetter in China verantwortlich für Einbruch

Verantwortlich für den Rückgang sei in erster Linie ein Produktionseinbruch des weltweit größten Apfelerzeugers China, berichtet “Proplanta” weiter. China gilt bei Äpfeln als klassisches Exportland. Aufgrund von Frösten und Hagel im Frühjahr 2018 konnten kaum Lagerbestände angelegt werden. Das macht sich in einer sehr knappen Marktversorgung bemerkbar. Die damaligen Witterungsbedingungen sorgten für ein viertel weniger Ernte als ein Jahr zuvor.

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