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Aug 30

Wasserberater helfen Landwirten beim Erosionsschutz

Foto: pixabay

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Für Bayern hat der Erosionsschutz höchste Priorität. Eine Arbeitsgruppe gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Landwirte ab.

In Bayern wurde nach den Hochwasserereignissen im vergangenen Jahr eine „Arbeitsgruppe Erosionsschutz“ eingerichtet, die sich mit den Auswirkungen von Starkregen auf landwirtschaftliche Flächen beschäftigen soll. Im August haben die Experten den Abschlussbericht an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner übergeben.

Die Arbeitsgruppe gibt in dem ausführlichen Bericht konkrete Handlungsempfehlungen für Landwirte ab, mit denen der Boden geschützt werden kann. „Wer die Erosionsgefährdung seiner Ackerflächen kennt, kann gezielt gegensteuern.“, so die Autoren des Berichtes. Sie empfehlen unter anderem auch das Greening mehr auf den Erosionsschutz auszurichten.

Einige Maßnahmen sind schon angelaufen. So werden zusätzliche Wasserberater eingesetzt, die Landwirten Hilfestellungen beim Schutz der Böden geben. Auch der Aufbau eines Netzwerkes von Demonstrationsbetrieben hat bereits begonnen.

„Angesichts der immer häufiger auftretenden Starkregen müssen wir wissen, wie wir erosionsgefährdete Böden und die Qualität des Oberflächenwassers in Bayern noch besser schützen können.“, so Minister Brunner. Boden- und Gewässerschutz habe für ihn höchste Priorität.

Die Arbeitsgruppe Erosionsschutz war mit Fachleuten aus der Umwelt- und Landwirtschaftsverwaltung, der Technischen Universität München, des Deutschen Wetterdienstes und mit praktizierenden Landwirten besetzt. Die Handlungsempfehlungen und eine Dokumentation der Starkregenereignisse können auf der Internetseite der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft abgerufen werden.

 

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