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Aug 23

Sturm verwüstet bayerische Wälder

Während Deutschland und Österreich von Unwettern heimgesucht wurden, kämpft Italien schon seit Monaten mit Trockenheit.

Feuerwehreinsatz vergangenen Samstag auf dem Passauer Stadtberg. Foto: Feuerwehr Passau/M. Kornexl

Feuerwehreinsatz vergangenen Samstag auf dem Passauer Stadtberg. Foto: Feuerwehr Passau/M. Kornexl

Nachdem vor zwei Wochen ein Unwetter in Teilen Österreichs für Zerstörung durch Erdrutsche gesorgt hatte, wurde vergangenes Wochenende Niederbayern von einem heftigen Gewittersturm heimgesucht. In den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau sehen sich vor allem Waldbesitzer mit hohen Schäden konfrontiert. Das bayerische Landwirtschaftsministerium geht in einer ersten Schätzung von mindestens zwei Millionen Hektar Schadholz aus. Der Sturm hat tausende Hektar Wald verwüstet und die Arbeit ganzer Waldbesitzer-Generationen zunichte gemacht.

Vorsicht bei Aufräumarbeiten

Für die Aufräumarbeiten im Wald mahnt Brunner zu äußerster Vorsicht: „Die umgestürzten Stämme stehen unter großer Spannung, die Gefahr herabfallender Äste ist wesentlich höher als sonst“. Professionelle Beratung und Hilfe finden betroffene Waldbesitzer bei den bayerischen Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie bei den forstlichen Zusammenschlüssen.

Hitzeschäden in Italien

In Italien wiederum hat es schon seit Monaten nicht mehr geregnet. Folge der Hitzewelle sind hohe Ernteausfälle. Während in Norditalien die Tomatenernte bedroht ist, müssen in Süditalien die Olivenbauern um ihre Ernte bangen. Der Landwirtschaftsverband Coldiretti geht von Einbußen in Milliardenhöhe aus. Auch die Trinkwasserversorgung ist gefährdet. Einige Kommunen hatten das Wasser bereits im Juni rationiert.

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