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Nov 22

Hurrikans: Nachhaltige Hilfe für Haiti

Für das zerstörte Haiti ist wichtig, dass die Eigenversorgung wieder aufgebaut wird.

Foto: nph deutschland e.v.

Foto: nph deutschland e.v.

Vergangenes Jahr wurde Haiti schwer von Hurrikan „Matthew“ getroffen. Noch nicht wieder aufgebaut, zogen dieses Jahr der Hurrikan „Irma“ und der Tropensturm „Maria“ über den Inselstaat. Jedes dieser Extremwetterereignisse zieht verunreinigtes Wasser, zerstörte Ernten sowie beschädigte Häuser und Straßen nach sich. Nachhaltig ist nur Hilfe gemeinsam mit den Bewohnern Haitis. Diese Maßnahmen organisieren der Verein nph haiti und die Fondation St. Luc.

Eigenversorgung sichern

Der Aufbau und der Erhalt von Existenzen sind besonders wichtig und fordern immer noch erhebliche Kraftanstrengungen, damit die Menschen langfristig ihre Lebensgrundlagen wieder aufbauen und absichern können. nph arbeitet gemeinsam mit der Fondation St. Luc im Bereich Ernährungssicherung und Landwirtschaft. Nicht nur sauberes Trinkwasser und Kleidung werden in die stark betroffenen Regionen gebracht, wie der Vorsitzende von nph Deutschland Heiko Seeger erklärt: „Die Kleinbauern werden mit Saatgut, Setzlingen und Vieh unterstützt, um ihren Lebensunterhalt wieder selbst erwirtschaften zu können.“ Die Fischer erhielten neu gebaute Fischerboote sowie neue Netze für den Fischfang. So wurde unmittelbar nach der Katastrophe dafür gesorgt, dass sie mit der Fischerei und dem Verkauf der Fische wieder für sich und ihre Familien sorgen können.

Zur wirtschaftlichen Not kommt HIV

Obwohl nph als christliches Kinderhilfswerk für Lateinamerika gegründet wurde, ist der Verein inzwischen in allen Hilfsbelangen auf dem Kontinent tätig. Die Hilfe erreicht pro Jahr rund 250.000 Notleidende Menschen in Haiti, davon 13.000 Kinder, die in Straßenschulen unterrichtet werden. In den medizinischen Einrichtungen werden über 120.000 Behandlungen pro Jahr durchgeführt. Im Rahmen eines öffentlichen Gesundheitsprogramms kümmern sich Ärzte um HIV-infizierte Kinder und werdende Mütter und bieten Impfkampagnen für Menschen in Armenvierteln.

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